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Sippenfahrt im Lausitzer Gebirge - Juni 08

ein kleiner Teil der Sippe Pegasus unterwegs um Sohland im Lausitzer Gebirge

27.06.2008

1. Tag

Wir trafen uns wie geplant bei Jakob: Citrus, Jakob, Fe, Dasa und Schnitz. Wir waren alle guten Mutes und konnten es gar nicht erwarten, zum Hauptbahnhof zu fahren. Da Dasa am Ende kalte Füße bekam, zogen wir doch bloß zu viert los, was uns ein wenig ärgerte, da wir jetzt die komplette Kohte auf 4 Leute verteilen mussten. Naja.

Am Bahnhof angekommen und recht pünktlich, versuchten wir, bei dem Buchladen eine Karte für unser Fahrtengebiet zu bekommen. Hatten sie natürlich nicht. Also entschlossen wir uns 20 Minuten vor Abfahrt noch eine Karte zu besorgen. Der nächste Buchladen, wo es 100% eine passende Karte gab, war das Haus des Buches. Also nichts wie hin. In einer viertel Stunde raste Schnitz hin, kaufte die Karte und raste wieder zurück. Der Zug stand schon da und es ging los.

In dem Regionalzug trafen wir einen Soldaten vom Bund, der uns die ganze Zeit zutextete und für uns den Anschein erweckte er wolle Werbung machen. Als wir ihn endlich los waren und unsere Köpfe schwer waren von militärischen Fachausdrücken, flezten wir uns gemütlich hin und laberten. Eine knappe halbe Stunde später kamen wir an einem winzigen Bahnhof an, Bahnhof Sohland. Wie verliefen uns ein paar Mal, holten noch Wasser bei einem kleinen Häuschen, und irgenwann kamen wir zu einer Stelle die nett aussah.

Es wurde ein sehr schöner Abend trotz Jakobs manchmal etwas tapsiger Art. Wir machten Feuer, rollten unsere Isos aus und pennten unter freiem Himmel. Da die nahe Dorfgemeinschaft ein tolles Feuerwehrfest oder so was ähnliches feierte wurden wir von Oldies wie "Griechischer Wein" und "Move Your Body" in den Schlaf gesummt. Die Nacht verlief ohne größere Probleme bis auf das Wildschwein (Jakobs Schnarchen) und die fiependen Mäuse unter der Erde.

28.06.2008

2. Tag

Wie spät? Erst um 7?

Naja, der Morgen ging total relaxed los. Wir aßen Müsli, tummelten uns in unseren Schlafsäcken. Erst als es hell wurde, erkannten wir das Ausmaß unserer Übernachtung. Überall Zeugs, waren wir das? Neee...!

Nachdem wir den schöngelegenen Platz wieder auf Vordermann gebracht hatten, machten wir ne Menge Unsinn und gingen dann auch schon bald los. Auf dem Weg mussten wir über einen mittelgroßen Berg, doch da wir uns so oft verliefen, kamen es uns wie zehn Berge vor. Zwischendurch machten wir eine Tannenzapfenschlacht. In einem kleinen Dörfchen wuschen wir unser ekliges, dreckiges Geschirr ab/auf und kauften in einem PLUS zwei Gläser Nutella und etwas Motivierendes. Die Verkäuferin haute uns übers Ohr, doch wir merkten es viel zu spät.

Irgendwann hievten wir uns wieder hoch und gingen. Nach dem wir 200 m gelaufen waren, merkten wir, dass unser geplanter Lagerplatz bloß eine Viertel Stunde entfernt war. Deswegen beschlossen wir vorher noch schnell Wasser zu besorgen. Wir fragten nett bei einer ziemlich fies aussehenden Oma die in ihrem Garten rumwerkelte. Sie gab uns ein bisschen Wasser in unsere Flaschen und als wir sie baten uns noch unseren Kanister aufzufüllen schaute sie uns entgeistert an und sagte ärgerlich, dass es sie doch etwas kosten würde und was sie davon hätte. Naja. Kein Kommentar. Wir gingen ein Haus weiter uns versuchten die Blicke der fiesen Oma auf uns zu ziehen um ihr zu zeigen, dass es auch nette Leute gibt, die uns unseren 5 l - Kanister auffüllen. Wir trafen dort noch eine nette Oma, die es für selbstverständich hielt unseren Kanister aufzufüllen. Sie wollte uns sogar noch ein Stück Kuchen andrehen aber wir lehnten dankend ab.

300 Meter weiter fanden wir eine nette Lagerstelle, allerdings nicht so gut wie die erste. Wir waren an einem Hang, was uns anfangs nicht sonderlich störte aber im Verlauf des Abends sehr lästig wurde. Wir stellten eine Riesenkröte auf, wo locker 4 Mann drunter gepasst hätten, machten Feuer, aßen Nutella und legten uns in die Sonne. Das Abendbrot schmeckte akzeptabel^^ ...Reis mit Thunfisch. Der Abend verlief sehr gemütlich trotz der Leute, die auf dem nahe gelegenen Weg rumliefen.


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