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Fahrtenabschlusslager 2008 in Moritzburg

18.10.2008

Samstag

[Franzi und Skadi] So jetzt geht es endlich richtig los!

Der erste große Tag des Fablas 2008 beginnt. Die Sippe Pegasus war schon beizeiten wach und weckte alle anderen mit ihren Gesprächen. Nach einem gemeinsamen Frühstück mit den Leos in unserer Jurte, haben wir RRs unsere Rucksäcke und Lunchpakete (man muss sich ja stärken können!) gepackt, denn schon um 10.00Uhr sollte die von der DPSG organisierte RR-Aktion losgehen. Dass das erst eine gute Stunde später der Fall war... Na gut, das passiert uns auch. Wir teilten uns also in Gruppen zu je fünf bzw. sechs Mann ein und als jeder mit farbiger Murmel und Fahrkarte ausgestattet war, ging es endlich los.

Karl und Heiner hatten eine Stadtrallye durch Dresden organisiert, also Füße loseisen und Abmarsch! Wir laufen doch gerne von Moritzburg nach Boxdorf, um zum Bus zu gelangen. Unsere Gruppe (Franzi, Skadi, Jacob, Kurt von den Miriquidis, sowie Anke und Jana von der DPSG) machte sich zunächst zu einem freundlichen Pfadfinder auf den Weg, dessen Wohnung wir unter Wasser setzen sollten. OK, das war vielleicht nicht die eigentliche Aufgabe, aber es hat gut funktioniert! :) Nein im Ernst. „eigentlich“ war es unsere Aufgabe, mit Hilfe von Papier, Klebeband und Trinkhalmen fünf leere Bierflaschen gleichzeitig bis zum Rand mit Wasser zu befüllen. Nach einigem Hin und Her bekamen wir schließlich sechs Puzzleteile als Belohnung und einen Hinweis auf die nächste Station. Diesmal ging es in den Elbepark. Und, oh nein, Reifenwechsel an einem dreckigen, verbeulten Auto - was für Arbeitsbedingungen! Zwar war technisches Verständnis gefragt, doch dank Teamwork bewältigten wir auch diese Aufgabe souverän. Anschließend ging es zur Frauenkirche. Aufgabe diesmal: Zwei von uns sollten geschminkt werden. Ein vorgegebenes Motiv gab es nicht, allerdings bekamen wir den dezenten Hinweis, dass der Aufgabensteller Bisamratten als Lieblingstier habe... So wurde Franzis Gesicht also zu einem eindrucksvollen Bisamratten-Kunstwerk und Kurt durfte von nun an als Marienkäfer Dresden unsicher machen. Von den komplizierten Wegaufgaben ganz zu schweigen, wofür auch gern schon mal Graf von Brühl eingespannt wurde (der uns dann unglücklicherweise verfolgte), folgten noch drei weitere Stationen. Auf dem Weg zu einer dieser Stationen trafen wir auch noch auf einen RANGE(R)ROVER, der uns aber auch nicht wirklich helfen konnte.

Sein Ende fand dieses Abenteuer schließlich im Gemeindehaus in Dresden Klotzsche, wo wir bei Pizza und Wackelpudding wieder auf die anderen RRs trafen. Nachdem letztendlich das Puzzle zusammengefügt und die darauf versteckte Nachricht „mühevoll“ entziffert wurde, fielen alle erschöpft in ihre Schlafsäcke. - Endlich stand uns mal eine warme Nacht bevor! -

19.10.2008

Sonntag

[Skadi] Der zweite Tag unserer RR-Aktion beginnt mit einem nicht sehr enthusiastischen „Morgen. Aufstehen.“ im Gemeindehaus in Dresden, was übrigens schön warm und behaglich war. Worauf hin alle, außer natürlich Franz, sofort aufspringen, um als erste ins Bad zu kommen.

Nachdem die Zähne geputzt, der Magen gefüllt und die Rucksäcke verstaut sind, geht es wieder los. Wir müssen von Dresden nach Moritzburg laufen, um einen mysteriösen Drachen zu finden. Während wir also den langen und beschwerlichen Weg über Stock und Stein unter die Füße nehmen, werden im Lager Saunakohte aufgebaut und Geländespiele gespielt. - Voll chillig also. -

Unser Weg findet sein Ende schließlich in der Uraufführung von „Heutige Drachen und Helden“. Als auch die RR's wieder auf dem Lagerplatz angekommen waren, wurde sich erst einmal ausgeruht, bevor am Abend der erste Fabla-Singewettstreit stattfand. Hardy, den wir unterwegs aufgelesen hatten, massierte mich wunderbar, während eine Aufführung der nächsten folgte. Später am Abend, nach Verleihung des Wanderpokals, sangen wir noch, diesmal allerdings in der Großjurte. Mit Tschai und Gesängen ging es schließlich zu Bett und wir freuten uns schon auf einen weiteren erlebnisreichen, spannenden Tag mit vielen Überraschungen.

- Mist! Meine Socke hat ein Loch... -

20.10.2008

Montag

[Franz] Nach einer „arschkalten“ Nacht in der Jurte erfolgt eine Weckung von Jo, der an unsere Vorbildsfunktion appelliert... um 08.00Uhr früh *schnarch*.

Nach dem leckeren Frühstück mit Nutellaersatz und Müsli: Nachdem wir „streichzart“ waren, sind alle zur Morgenrunde mit einem „Crazy funky chicken“ und den restlichen BdPlern, VCPlern und DPSGlern gegangen. Bei der Gelegenheit wurden gleich noch die Programmpunkte für den restlichen Tag vorgestellt: Bogenschießen, (Ringelblumen-) Salbe herstellen, Fühlpfad und Sauna.

Und LOS!!!

Unsere Sippe (Chayron) ist natürlich zur Ringelblumensalbe geschlappt. Die R/R's sind den Tag gaaanz ruhig angegangen.... Nach einem eher ereignislosen Tag, an dem Skadi drei mal massiert und Franz am Bein mehrmals rasiert wurde, gab's abends einen „offenen Topf“, d.h., jeder Stamm musste ein (un-)bestimmtes Gericht zubereiten, welches dann in großer Runde für alle Personen des Fablas zum Essen bereit steht. Nachdem sich alle den Bauch voll geschlagen hatten und beinahe hinter die Jurten und Kohten gek.... haben, war noch ein schöner Abend zum Singen und Naschen angesagt. Nach und nach lichtete sich allerdings die Gesellschaft in der Rauchjurte.

- Gute Nacht! Good night! Bonne nuit! Buenna notte! -

21.10.2008

Dienstag

[Jo] Letzter Morgen. Obwohl die Nacht nur halb so kalt war wie ihre Vorgängerinnen, sind wir froh, dass zwischen Nebelschwaden die Sonne einen weiteren überwältigend schönen Spätsommer-Oktobertag ankündigt. Fröstelnd ziehen Kay und Jo hinüber zum Küchenzelt der Drachentöter und schaffen es, mit Clemens einen Deal auszuhandeln: Kaffee gegen Wecksound. Also eine Runde mit der Gitarre um die DPSG-Kohten und -Jurten, Zwischenstop bei Mustangs, Pegasi und Chayrons, dann wieder in die gemütlich warme Kaffeeküche unserer katholischen Kollegen. Jetzt kennt der halbe RdP Sachsen Lems kleines Automati ohne Mutti, ohne Vati...

Die letzte Morgenrunde sollte eigentlich unser finnisches Abendprogramm vom
Montag mit der legendären Disziplin "Frauentragen" abrunden. Aber es kommt
anders: Getragen wird, aber nicht Frauen, sondern drei Männlein und Weiblein,
die es nicht geschafft haben, aus dem Schlafsack zu klettern. Zum Glück gibt es
einen Wasseranschluss direkt neben unserer Versammlungswiese, und zum Glück können die Schlafsäcke und ihre verschlafenen Bewohner in der kräftiger
werdenden Sonne trocknen.

Der Rest des Vormittags ist weniger spektakulär: Wir müssen Kohten, Jurte und
natürlich das schicke Saunazelt abbauen, alles fein Verpacken und außerdem ein Reste-Mittagessen vorbereiten. Aber die Stimmung ist ausgelassen, jeder packt mit an (spätestens nach der fünften freundlichen Bitte), und schließlich haben wir unser gesamtes Material im Rekordtempo von kaum zwei Stunden in den Kisten verstaut. Nur das Spülen hält uns noch etwas länger auf, so dass wir am Ende rennen müssen, um den Bus Richtung Dresden noch zu erwischen. Zumindest denken wir das, aber um diese Zeit fährt gar kein Bus, also lagern wir noch eine halbe Stunde am Straßenrand und sind dann eine gute Stunde unterwegs bis zu unserem Stammesheim in der Laborschule.

Dort wartet Kay bereits, der das Material im Auto hertransportiert hat.
Zwanzig arbeitsame Minuten und eine ebenso lange Runde Kekse später stehen wir im Hof, rechts über links, unser Abschlusskreis des Fahrtenabschlusslagers 2008. Das Ende eines erlebnisreichen, unvergesslichen Fahrtensommers.

Können wir das vielleicht so machen?
Radwechsel
Kurt, der Käfer
fertig geschminkt
Range(r) Rover
Auf dem Weg nach Moritzburg
das Schloss

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