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Unsere Fahrten

Wenn wir von Fahrt reden, meinen wir keine Bus- oder Zugfahrt. Wir fahren nicht in den Urlaub wie Touristen, und wir sind kein Wanderverein. Es ist aber leichter, zu beschreiben, was die Fahrt nicht ist, als das, was sie ist. Auf Fahrt gehen - mit dem Nötigsten losziehen, Karte und Kompass, Zelt, Schlafsack und Gitarre, und mit den Freunden aus der Gruppe. Ohne den ständigen Gedanken ans Ziel, ohne feste Route, ohne genaue Vorstellung davon, was einen unterwegs erwarten mag. Nach langem Weg im Dorf nach Wasser und etwas Butter fragen, die Einladung zum einfachen, aber reichlichen Mittagsmahl dankend annehmen. Das Zelt etwas abseits des Weges aufschlagen und abends um das vorsichtig entfachte Feuer sitzen. Vom Tag erzählen, Pläne schmieden, die alten Lieder singen. In aller Frühe die Kohte abbrechen und vom Hügel aus den Sonnenaufgang über Nebelfeldern beobachten. Nicht Touristen ziehen so durch die Lande, sondern Abenteurer.

Die Fahrt bleibt aber etwas Eigentümliches. Man kann sie nicht beschreiben oder nacherzählen. Unsere Fahrtenberichte, die hier versammelt sind, entstanden unterwegs als Fahrtentagebuch: Texte und Bilder, anhand derer wir uns selbst an schöne Tage und Wochen erinnern und die uns Vorfreude machen auf die nächste Fahrt. Ob sie darüber hinaus anderen einen Eindruck von unseren Fahrten vermitteln können? Wie sollen wir das wissen...

Als einer von uns von einem Schulfreund gefragt wurde, was er als Pfadfinder eigentlich mache, antwortete er ohne viel zu überlegen: "Ist doch klar, wir gehen auf Fahrt." Da wurden die Fragezeichen auf dem Gesicht des Freundes noch größer...

Nordostfahrt, 29.7.-19.8. 2011
Sippe Bayard
- Freddy, Zack, joker, Quirk, Koala, Jo

Vom ostpolnischen Suwałki durch Podlachien und die Rajongemeinde Lazdijai bis nach Veisiejai und weiter in Litauens heimliche Hauptstadt Kaunas. Fahrtenabschluss in Giżycko.

Kein Mensch kommt vorbei, und erst recht hören wir keinen Motorenlärm - woher auch! Dass die nächste Straße zwanzig Kilometer entfernt vorbeiführt, ahnen wir heute nur. Wir sind in einem der verlassensten Winkel Europas gelandet, nicht weit von der bedrohlichen weißrussischen Grenze, hinter der die Diktatur noch Bestand hat.

Masurenfahrt, 29.7.-19.8. 2011
Runde Pegasus 
- Schnitz, Citrus, Fe, Jha-Jha, Eddie

Von Suwałki zu Wasser und zu Lande durch den Augustower Forst, sodann nordwestlich bis zum Treffpunkt mit den anderen bei Giżycko.

Am zweiten der drei Paddeltage wurde einer kleinen weißen Kirche auf einer Insel, eine sehr große Ehre zu Teil, denn nachdem schon der Papst Benedikt XVI sie besucht hatte, setzten wir noch eins drauf und kamen auch hin.

Siebenbürgenfahrt, 15.7.-6.8.2010
Sippe Chayron
 - Dorian, Alex, Till, Guddl, Leo, Otto, Jo

Das Harbachtal nördlich von Sibiu aufwärts über Hosman, Agnita und Brădeni bis nach Sighişoara. Abschlusslager auf dem nationalen rumänischen Pfadfinderzeltplatz in Nocrich.

Cine trece-n valea seacă
Cu hamgerul fără teacă
Şi cu pieptul dezvălit
Andrii Popa cel vestit
Şapte ani cu voinicie
Şi-au bătut joc de domnie
Şi tot pradă neîncetat
Andrii Popa, cel bărbat!
E haiduc, şi e vestit
Andrii Popa cel voinic

Siebenbürgenfahrt, 15.7.-6.8.2010
Sippe Mustang
- Früchtchen, Bene, Jojo, Clumsy, Flo, Naomi, Fede, Sesam, Kay

Durchs wilde Cindrelgebirge und nach Abstecher Richtung Mediaş zum Abschlusslager mit den anderen Goldenen Reitern auf dem nationalen Pfadfinderzeltplatz in Nocrich.

Nach einem steilen anstrengenden Aufstieg erreichten wir gegen 15 Uhr den höchsten Punkt für heute und vielleicht der ganzen Fahrt. Uns durchfluteten Glücksgefühle, hier auf 1900m über dem Meer. Keine Bäume mehr, Sonnenschein, und ein kühler Wind, High Five’s, Müsliriegel und Wasserschlucke, Gipfelfoto und Blick auf unseren Abendlagerplatz im Sattel des Batrana.

Siebenbürgenfahrt, 15.7.-6.8.2010
Sippe Pegasus
- Schnitz, Citrus, Fe, Eddie

Durchs Haferland hinunter zum Olt bis nach Fagaraş, dann über Chirpăr und Agnita zum Abschlusslager in Nocrich.

Fe bekommt unterwegs die Siebenbürgergrippe. Das führt dazu, dass Eddie und Schnitz mit einem halbverrückten Trabifahrer nach Sibiu fahren und Medikamente kaufen müssen. Eine Nacht schlafen wir in einem Bahnhofswarteraum, das ist nichts gegen eine gemütliche Kohte.

Bundesfahrt Finnland, 2.8.-23.8.2008
Runde Feuerreiter
- Kay, Mutzel, Franz, Claudia & Anhang aus Taucha

Von Lahti durch den Nationalpark entlang des Vesijärvi gen Norden, Zusammentreffen mit den anderen in Jyväskylä, Abschlusslager bei Keuruu.

Die Einkäufer brachten leider nicht den gewünschten Erfolg mit sich. Die erwarteten Supermärkte waren nicht existent. Einzige Alternative – eine Pension mit horrenden Preisen. Für 75€ erstanden sie 2 Portionen Porridge, 1kg Reis, 2 Portionen Kartoffelpüree, 7 Zwiebeln, 10 Äpfel und einen halben Eimer Himbeermarmelade.

Bundesfahrt Finnland, 2.8.-23.8.2008
Sippe Pegasus
- Schnitz, Citrus, Jha-Jha, Zero, Schnuddel, Juf, Jo

Von Juva über Ausfalahti und den Hasamäki zum Hirvimäki, weiter über den Kaunola nach Sulkava. Drei Tage auf irgendeiner Insel im endlosen Saimaa. Tramp nach Jyväskylä, Übernachtung am Bahnhof und Abschlusslager bei Keuruu.

Am Abend schlemmten wir. Zwei Grills brieten uns sehr viel Fleisch und Fisch, und am Ende der Fressorgie hatten alle das Gefühl, gleich zu platzen. Da Schnuddel schon vor dem Abendessen die Sauna vorgeheizt hatte, war alles bereit für den Höhepunkt des Abends. Alle sieben kamen für längere oder kürzere Zeit mit in die Sauna um sich auszuschwitzen und den Dreck der letzten Tage loszuwerden.

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